9 Jahre später: Bericht eines ehemaligen Hodenkrebs – Patienten

Zu mir: Vor meinem letzten Schuljahr bekam ich 2003 die Diagnose Hodenkrebs. Eine Hoden-OP und 3 Zyklen PEB-Chemo später beendete ich die Schule und studierte anschließend Psychologie. Vor wenigen Wochen habe ich mein Studium erfolgreich beendet und werde die nächsten Monate durch die Welt reisen. Meine Tumormarker haben sich seitüber 8 Jahren nicht mehr nennenswert bewegt. Am 15. Juli 2012 jährt sich meine Diagnosezum 9ten Mal.

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Zervixkarzinom – bösartiger Gebärmutterhalskrebs

(Adenokarzinom -FIGO 1b2- 2007)

Ich hatte vor einem Monat Geburtstag; es war mein 40. Mir wurde eine Karte geschenkt, an die ich oft zurück dachte… Ab dem 40. geht’s bergab. Sehr originell! Die üblichen Karten zu runden Geburtstagen…

Seit ca. einem Jahr hatte ich immer wieder das Gefühl, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte. Beim Geschlechtsverkehr hatte ich leichte Schmerzen und schwache Kontaktblutungen. Zwei Jahre zuvor war mir eine Hormonspirale eingesetzt worden. Die Ärzte meinten, es würde vermutlich daran liegen. Zur Not müsse man sie wieder entfernen. Ich habe ungefähr 400 Euro für die Spirale bezahlt, sie sollte 5 Jahre ihre Pflicht tun. Sie nach zwei Jahren zu entfernen, gefiel mir gar nicht.

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Diagnose Hodenkrebs – und dann?

  • Du bekommst die Diagnose Krebs und es wird schlagartig dunkel im Kopf.
  • Hodenkrebs hat sehr gute Heilungschancen.
  • Die Verzweifelung wird erträglich.
  • Jedes mal, wenn Du mit jemandem darüber redest, geht es Dir etwas besser.
  • Du wirst Dich daran gewöhnen und Du wirst ruhiger und gelassener als in Deinem Leben zuvor.
  • Spätestens wenn die Theraphiemaschinerie los geht, fühlst Du dich nicht mehr allein.
  • Während die Chemo in Dich reintropft, isst Du mit Genuss Hähnchenkeule oder Pudding.
  • Du bekommst aureichende Pausen zwischen den Therapiezyklen.
  • Die Therapie ist kein Spaziergang, aber Nebenwirkungen und Schmerzen sind erträglich.
  • Die Therapie ist Deine einzige Chance, es gibt keine Alternative, wenn Du überleben willst.

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Brief an einen Freund

Lieber Freund,

es ist nicht jedermanns Sache, über Tod und Krankheit zu sprechen oder zu lesen, obwohl beides zum Leben wie das »Essen und Trinken« gehört. Lege diesen Brief getrost beiseite, wenn du nicht über Tod und Krankheit lesen möchtest, obwohl er dennoch von Optimismus strotzt.

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Hodenkrebs – Ein Erfahrungsbericht

Vier Bemerkungen sind einleitend zu machen

Ich bin ein medizinischer Laie. Die in meinem Bericht dargelegten Passagen bezüglich diverser medizinischer Details habe ich meinen Krankenberichten, Büchern, dem Internet und nicht zuletzt meiner Erinnerung entnommen. Ich war sehr um medizinische Korrektheit bemüht. Es ist aber dennoch möglich, dass ich mich in Detailfragen geirrt habe.

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Erfahrungsbericht Hodenkrebs

Vorgeschichte

Ich war gerade mit dem Abitur fertig, als ich fünf Tage nach dem Abiball (26.06.2004) zum Grundwehrdienst nach Augustdorf eingezogen wurde. Nach der nervigen Grundausbildung hatte ich gerade einen lockeren Job im Büro bekommen, als ichvon der Krankheit überrascht wurde.

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Dies ist die Geschichte einer Leukämieerkrankung

Aus der Sicht einer Omi, deren Enkeltochter mit 4 erkrankt ist!

Es war ein trüber Tag im März, als die Kleine wieder einmal eine Erkältung bekam. Aber diesmal war alles anders. Es ging Ihr von Tag zu Tag schlechter. Sie wollte nicht essen oder aufstehen, wie gesagt es war alles anders. Auf unser Verlangen hin wurde Ihr Blut genommen, was die sofortige Einweisung in die Onkologie zur Folge hatte.

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Mama Mai 1936 – Oktober 2003

Prolog

Ursprünglich waren die folgenden Aufzeichnungen nur für mein Tagebuch gedacht. Als ich aber merkte, dass die ganze Sache kein gutes Ende nehmen wird und ich die Erfahrungsberichte im Internet fand, entschied ich mich, meine ganz persönlichen Erlebnisse entsprechend umzuschreiben und so Betroffenen zur Verfügung zu stellen.
Es wird Menschen geben, die unsere damaligen Entscheidungen und Verhaltensweisen nicht verstehen werden. Dazu möchte ich nur anmerken, dass ich NIEMANDEM so eine Situation wünsche.

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Bericht über die Krebserkrankung meines Vaters

Bei meinem Vater wurde im April 1999 Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreas-Karzinom, Cancer of Pankreas) entdeckt.

Mein Vater:
Josef Rosen, geboren am 17.10.1942.
Vater von einem Sohn. Beruf : Schneider, beschäftigt als Industriearbeiter bei einem Automobilzulieferer. Er hat einen kräftiger Körperbau mit leichtem Übergewicht und ist leidenschaftlicher Raucher (10-15 Zigaretten am Tag).

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Rosi’s Krebs – Eine etwas andere Krankengeschichte

Meinereiner

Hallo zusammen! Ich bin Rosi Josten aus Krefeld. Ein roter Faden soll sich durch diese Beschreibung meiner Krankheit ziehen. Nämlich die Frage: Lasse ich mich durch meinen Krebs dominieren oder nicht? Ich hatte von vorneherein ein „gutes“ Gefühl und bin (von wenigen Ausnahmetagen abgesehen) felsenfest davon ausgegangen – Ich werde gesund! Woher das kam, weiß ich leider nicht. Dies hier ist keine Anleitung zum Nachmachen…
Eines hat sich aber im letzten dreiviertel Jahr bestimmt nicht verändert. Mein Humor ist noch da. Und so ernst Krebs ist, hatte ich nach dem ersten Schreck verdammt viele urkomische Erlebnisse mit dieser Krankheit…

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Diagnose Krebs

DIAGNOSE:  Krebs I

Es war im Juni 1984 als mein Hausarzt mir sagte “Sie haben wahrscheinlich Nierenkrebs“, wie kam es zu dieser Diagnose? Ich hatte gerade eine Gallenblasen-OP hinter mir und mein Arzt wollte sich einmal mit Ultraschall das Operationsgebiet ansehen. Dabei entdeckte er eine Veränderung an der rechten Niere.

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Tagebuch

Durch diese Tagebuchführung hoffe ich, besser mit dieser für mich ungewöhnlichen und beschissenen Krankheit fertig zu werden und mich ob ich will oder nicht mit ihr zu arrangieren. Weiterhin wird dieses Tagebuch bei Fertigstellung im Internet erscheinen um wie gesagt andere die noch diesen langen Weg der Heilung vor sich haben zu informieren und ihnen zu helfen.

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Der Kampf mit dem Krebs

Mein Hodenkrebs

Erste Anzeichen

Am 6. Juni 2001, fuhr ich in meinem Auto am späten Abend nach Hause, als ich einen leichten Druck im linken Hoden verspürte. Zuhause angekommen ging ich unter die Dusche, und weil der leichte Druck im Hoden nicht nachließ, tastete ich mich ab. Ich stellte fest, dass mein linker Hoden eine Verhärtung aufwies. Sofort bekam ich ein ungutes Gefühl, und mein erster Gedanke war „es könnteKrebs sein“ (ich weiß nicht wieso aber der Gedanke war einfach da). Ich beschloss am nächsten Tag sofort zum Urologen zu gehen. Die Nacht vom 06.- auf den 07. Juni 2001 war unruhig. Ich träumte wie man mich operierte.

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