9 Jahre später: Bericht eines ehemaligen Hodenkrebs – Patienten

Zu mir: Vor meinem letzten Schuljahr bekam ich 2003 die Diagnose Hodenkrebs. Eine Hoden-OP und 3 Zyklen PEB-Chemo später beendete ich die Schule und studierte anschließend Psychologie. Vor wenigen Wochen habe ich mein Studium erfolgreich beendet und werde die nächsten Monate durch die Welt reisen. Meine Tumormarker haben sich seitüber 8 Jahren nicht mehr nennenswert bewegt. Am 15. Juli 2012 jährt sich meine Diagnosezum 9ten Mal.

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Diagnose Hodenkrebs – und dann?

  • Du bekommst die Diagnose Krebs und es wird schlagartig dunkel im Kopf.
  • Hodenkrebs hat sehr gute Heilungschancen.
  • Die Verzweifelung wird erträglich.
  • Jedes mal, wenn Du mit jemandem darüber redest, geht es Dir etwas besser.
  • Du wirst Dich daran gewöhnen und Du wirst ruhiger und gelassener als in Deinem Leben zuvor.
  • Spätestens wenn die Theraphiemaschinerie los geht, fühlst Du dich nicht mehr allein.
  • Während die Chemo in Dich reintropft, isst Du mit Genuss Hähnchenkeule oder Pudding.
  • Du bekommst aureichende Pausen zwischen den Therapiezyklen.
  • Die Therapie ist kein Spaziergang, aber Nebenwirkungen und Schmerzen sind erträglich.
  • Die Therapie ist Deine einzige Chance, es gibt keine Alternative, wenn Du überleben willst.

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Hodenkrebs – Ein Erfahrungsbericht

Vier Bemerkungen sind einleitend zu machen

Ich bin ein medizinischer Laie. Die in meinem Bericht dargelegten Passagen bezüglich diverser medizinischer Details habe ich meinen Krankenberichten, Büchern, dem Internet und nicht zuletzt meiner Erinnerung entnommen. Ich war sehr um medizinische Korrektheit bemüht. Es ist aber dennoch möglich, dass ich mich in Detailfragen geirrt habe.

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Erfahrungsbericht Hodenkrebs

Vorgeschichte

Ich war gerade mit dem Abitur fertig, als ich fünf Tage nach dem Abiball (26.06.2004) zum Grundwehrdienst nach Augustdorf eingezogen wurde. Nach der nervigen Grundausbildung hatte ich gerade einen lockeren Job im Büro bekommen, als ichvon der Krankheit überrascht wurde.

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Tagebuch

Durch diese Tagebuchführung hoffe ich, besser mit dieser für mich ungewöhnlichen und beschissenen Krankheit fertig zu werden und mich ob ich will oder nicht mit ihr zu arrangieren. Weiterhin wird dieses Tagebuch bei Fertigstellung im Internet erscheinen um wie gesagt andere die noch diesen langen Weg der Heilung vor sich haben zu informieren und ihnen zu helfen.

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Der Kampf mit dem Krebs

Mein Hodenkrebs

Erste Anzeichen

Am 6. Juni 2001, fuhr ich in meinem Auto am späten Abend nach Hause, als ich einen leichten Druck im linken Hoden verspürte. Zuhause angekommen ging ich unter die Dusche, und weil der leichte Druck im Hoden nicht nachließ, tastete ich mich ab. Ich stellte fest, dass mein linker Hoden eine Verhärtung aufwies. Sofort bekam ich ein ungutes Gefühl, und mein erster Gedanke war „es könnteKrebs sein“ (ich weiß nicht wieso aber der Gedanke war einfach da). Ich beschloss am nächsten Tag sofort zum Urologen zu gehen. Die Nacht vom 06.- auf den 07. Juni 2001 war unruhig. Ich träumte wie man mich operierte.

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Mein Hodenkrebs – von den ersten Anzeichen bis zur Krebsnachsorge

Erste Anzeichen

Irgendwann Anfang des Jahres 2001 hatte ich zum ersten mal ein ungutes Gefühl im rechten Hoden. Er schien irgendwie überempfindlich, schmerzte aber nicht sonderlich. Ich tat die Sache zunächst als eine Nichtigkeit ab und konzentrierte mich weiter auf meinen Alltag. Wochen später hatten sich die Symptome nicht verändert. Im Gegenteil, mein rechter Hoden war auch noch angeschwollen, und ich beschloss (auch auf Druck meiner Freundin) zum Urologen zu gehen.

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